Konzept

Das Mehrgeneration-Wohnhaus "Villa Kunigunde" entstand in den Jahren 2005/06 aus einem veralteten Pflegeheim. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert wurde aus dem Eigentum des Erzbistums Bamberg erworben und von der dafür gegründeten Firma Villa Kunigunde GmbH & Co.KG generalsaniert und zum Wohnhaus umgebaut.

Alle BewohnerInnen des Hauses sind Mieter ihrer Wohnungen und bestimmen gemeinsam, wer einziehen kann, wenn eine Wohnung frei wird. Sie verwalten das Anwesen selbst und sorgen, soweit möglich, für dessen Instandhaltung.

Aktuell leben in 10 Wohnungen unterschiedlicher Größe 18 Menschen im Alter zwischen 0 und 75 Jahren. Die breite Altersspanne und verschiedene Lebensmodelle wirken belebend auf das Projekt.

Ziel des Konzepts ist gut-nachbarschaftliches Leben - Rücksichtnahme, Toleranz, Hilfsbereitschaft und gemeinsame Erlebnisse; zugleich Raum für Individualität und Zurückgezogenheit. Der Tausch von Gebrauchsgegenständen und Talenten schont Budget und Umwelt.

Das Haus liegt am Rand des Stadtzentrums Bamberg mit kurzen Wegen zur Fußgängerzone und zu allen Einkaufsmöglichkeiten. Zum Anwesen zählt ein ca. 4000 m² großer Obst- und Gemüsegarten. Ein Gemeinschaftsraum steht für gemeinsames Kochen, für Feiern, Schulungen, Gruppentreffen usw. zur Verfügung, außerdem gibt es im Gebäude eine Arztpraxis und Büroräume.